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Nothing About Us Without Us! – Gütesiegel für ein barrierearmes Internet

Menschen mit Behinderungen beurteilen die Barrierefreiheit von Websites und erteilen Gütesiegel. Ein doppelter Betrag zur Inklusion.

Die Barriere: Barrieren in IKT. Barrieren welche ein Engagement von Anbietern verhindern. Barrieren welche Menschen mit Behinderungen vom Erwerbsleben ausschliessen. Die Schwelle, sich als Anbieter zu Accessibility zu bekennen ist zu hoch. Menschen mit Behinderungen müssen mitreden können. Die Betroffenen: Gemäss WHO und BfS leben in der Schweiz 16-20% der Menschen mit einer Behinderung. Und es werden mehr (Demografie). Barrierefreie IKT ermöglichen gesellschaftliche Inklusion in allen Lebensbereichen: Bildung, Beruf, Freizeit, Politik. Menschen mit sensorischen und motorischen Einschränkungen. Euer Team: - Anton Bolfing, Projektleiter und eAccessibility Spezialist Das Team muss noch gebildet werden. Deshalb suchen wir noch - Vertreter der wichtigsten Behindertenorganisationen aus den Bereichen (es bestehen schon unverbindliche Interessenbekundungen): - Blindheit - Sehbehinderung - Hörbehinderung - Motorische Behinderung - Umsetzungspartner Entwicklung Koordinationsplattform Euer Plan: - Aufbau Netzwerk Behinderten-Organisationen - Produktdefinition, Prozessdefinition - Aufbau Nutzer-Pool UX-Testing - Aufbau barrierefreie Koordinationsplattform - Entwicklung Gütesiegel, Branding, Marketing Fragen an die Community: - Netzwerk-Aufbau - Prozessdefinition und dessen Abbildung in einer Koordinationsplattform für die UX-Beurteilung durch MmB.

Resultate des Stakeholder-Mappings

Resultate der Strassenbefragung

Beschreibt bitte eure Persona

Fasst hier euer Onliness Statement zusammen

Fügt bitte ein Bild von eurem Lean Canvas ein


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Den Ansatz finde ich interessant. Denkbar wäre, dass ihr da
Die Idee ist, dass sich interessierte Anbieter für das Güt
Danke für die Idee - der Ansatz mit dem Gütesiegel gefäll

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  1. Holger Hoffmann-Riem (Moderator)

    Danke für die Idee – der Ansatz mit dem Gütesiegel gefällt mir, weil er nicht auf eine rein technische Lösung fokussiert. Ich vermute dass sich für jede Art von Behinderung andere Herausforderungen stellen. Habt ihr schon eine Idee wie ihr das zu einem Gesamturteil aggregieren könntet? (Beispiel: Website ist super für Blinde, aber schlecht für Menschen mit Hörbehinderung)

  2. Anton.Bolfing Autor/in des Beitrags

    Die Idee ist, dass sich interessierte Anbieter für das Gütesiegel bewerben. Die verschiedenen Interessenvertreter (UX-Tester) beurteilen und fordern Anpassungen. Kein „Alles oder Nichts“, sondern Mindestanforderungen für jede Zielgruppe (Blindheit, Sehbehinderung, Hörbehinderung, motorische Enschränkungen). Diese Anforderungen werden dem Anbieter zurückgespielt. Das Siegel wird erteilt, wenn alle Interessenverteter ihre Forderungen als erfüllt akzeptieren. Hier muss ein Komromiss/CommonSense zwischen den Interessenvertretern ausgearbeitet werden.
    Ziel ist es, dass das Gütesiegel die beteiligten Interessenvertreter abbildet. Visuell und textlich. Das schafft Glaubwürdigkeit.