Un (Arbeitstitel) - Samsung Solve For Tomorrow
Online-Phase

Un (Arbeitstitel)

App, die als Lebensbegleiter Menschen mit Beeinträchtigung durch Administrationsprozesse anleitet und sozialen Halt vermittelt.
9 Kommentare

Die Herausforderung

Eine Beeinträchtigung trifft Menschen unvermittelt und geht mit einem hohen administrativen und emotionalen Aufwand einher. Aufgrund der unstrukturierten Informationsfülle in der Schweiz besteht die Gefahr, relevante Information zu übersehen. Eine halbe Million Menschen ist in der Schweiz von einer seltenen Krankheiten (max 5/1000) betroffen. Für sie fehlt es oftmals an Informationen.

Die Zielgruppe

Betroffene* resp. deren Angehörige in jeder Lebensphase. Institutionen und Spezialisten profitieren indirekt.

*1,7 Mio Menschen in CH, 1,5 Mio. zwischen 16 – 64 Jahre. 

Das Team

Zurzeit bin ich noch alleine, Erfahrung im Bereich Marketing & und Branding, vernetzt mit diversen relevanten Organisationen und Spezialisten. Bin Squared :-).

Die Lösung

App, welche personalisiert durch die Prozesse leitet resp. je nach Lebensereignis an die richtigen Stellen verweist und an Eingabedaten erinnert (Bsp. Eintritt Stellenmarkt). Funktionen integriert wie HE-Rechner denkbar.
ZUSÄTZLICH (falls realisierbar) soziale Funktion/Link zu Selbsthilfegruppen, Ansprechpersonen, relevanten sozialen Sites und Apps (Vermittlung von Halt). Denkbare Personas: 1) Eltern eines Kindes mit einem unerwarteten Geburtsgebrechen 2)Jugendliche und Berufstätige mit plötzlicher Diagnose 3) Rentner mit Altersgebrechen.

Fragen an die Community

Ich bin nicht aus dem Tech-Bereich, daher ist es schwierig für mich einzuschätzen, ob eine derartige App realisierbar ist. Help very welcome!

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0 thoughts on “Un (Arbeitstitel)

  • Holger Hoffmann-Riem

    Hallo Patricia, ich denke das ist tendenziell ein Thema, bei dem eine App Sinn machen kann. Allerdings schiessen Apps auch wie Pilze aus dem Boden, und es bringt wenig, wenn jeder das Rad neu erfindet. Darum würde ich zunächst einmal schauen, ob es für ähnliche Anwendungsfelder schon Apps gibt, die ihr in modifizierter Form benutzen könnt. Ausserdem vermute ich, dass die technische Umsetzung der App nicht die Haupt-Herausforderung ist, sondern dass es vor allem darum geht, rund um dieses Thema eine Community aufzubauen. Wenn niemand mitmacht bringt selbst die beste App nichts. Bist du mit Organisationen vernetzt, die den Draht zu deiner Zielgruppe haben?

    Ausserdem habe ich noch eine Verständnisfrage: wenn “selten” heisst, dass nicht mehr als 5 von 1000 Leuten eine Krankheit haben, dann heisst das ja, dass es bei 8 Millionen Einwohnern maximal 40’000 Betroffene gibt. Ergibt sich die halbe Million Betroffene dann, wenn man die Betroffenen aller seltenen Krankheiten addiert? Ich finde es schon ziemlich kontraintuitiv, wenn ein Fünftel der Bevölkerung von Krankheiten betroffen ist, die nur jeder zweihundertste hat. Das ist vielleicht ein spannender Anknüpfungspunkt für die Kommunikation – nach dem Motto “seltene Krankheiten sind gar nicht so selten wie du denkst!”.

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    • Patricia

      Stimmt, Apps sind zurzeit wie Pilze und ich bin auch sehr skeptisch, wenn es um “jetzt bauen wir doch noch eine App geht”. In diesem Fall jedoch habe nicht nur ich (als eine mögliche Anwenderin), sondern auch meine Kolleginnen und Kollegen aus diversen Netzwerken den Bedarf an Struktur und Guidance im Zusammenhang mit relevantem Wissen. Würde ein Manual pro Beeinträchtigung ausreichen? Wer weiss. Was, wenn jemand gant viele Sachen hat? Ich bin überzeugt/habe die Hoffnung, dass wir technologisch soweit sind, über eine App, personalisiert relevante Info auszuspielen und so den Betroffenen vie Zeit zu ersparen und die Ungewissheit zu verringern.

      ps. es geht nicht in erster Linie um seltene Krankheiten, bei dieser Gruppe sehe ich auf die Schnelle den grössten Bedarf, da oftmals Information schwer verfügbar. Hier noch der Link zur Definition: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/krankheiten-im-ueberblick/viele-seltene-krankheiten.html

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      • Holger Hoffmann-Riem

        Das klingt so als ob du starke Signale bekommst, dass es sich lohnt, in diesem Bereich etwas zu probieren. Du bist offenkundig gut vernetzt. Was hälst du davon, wenn du mal zehn Leute aus deinem Umfeld anfragst, was sie von “un” halten, und welche Ideen sie haben, um die Idee zu konkretisieren? Wenn du deutlich über 5 positive Rückmeldungen bekommst, dann hast du vermutlich einen Nerv getroffen!

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      • As you have mentioned APP´s are plenty and also costly. Maybe it is worth looking at what information that your would like to put together so that you have it all in one place. This can then be made into a simply designed website that is for use on a mobile phone view with most website building platforms. The results are the same and it acts like an APP.

        Add this information to a QR Code and this could be sent out to anybody anywhere in the world. It is a cheap process to interact with the public and changes can be made in an instant.
        One Source – One Message

        Good luck!

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  • Mirjam Nufer (Samsung)

    Liebe Patricia, deine möglichen Personas haben mich spontan angesprochen. Ich habe in meinem Bekanntenkreis einige Fälle, die aus dem Nichts seltene Diagnosen erhalten haben und die Dunkelziffer ist da wahrscheinlich extrem hoch. Auch haben wir heute diese “ich google mal”-Kultur, wodurch man aber auch viele Falschinformationen bekommt. Ich würde da unbedingt dranbleiben. Hast du schon mal mit Gesundheitspersonal gesprochen? An welche Infostellen verweisen sie Patienten? Das könnte ein Startingpoint sein.

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    • Patricia

      Ciao Mirjam

      Vielen Dank für dein Feedback. Ich hatte bereits mit dem Sozialdienst eines Spitals Kontakt, welche derartige Information haben, soweit ich weiss erfolgt die Zuweisung (wenn Krankheit/Diagnose bekannt genug) spezifisch. Ich bleibe dran. Der Aufwand zum Zusammentragen der Info ist sicher riesig, aber lohnenswert.

      Liebe Grüsse

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