Menon Education und Menon Research - Samsung Solve For Tomorrow
Online-Phase

Menon Education und Menon Research

Menon unterstützt Lehrpersonen dabei, bedeutende überfachliche Kompetenzen ihrer Schüler*innen zu bestimmen, darzustellen und gezielt weiter zu entwickeln.
14 Kommentare

Die Herausforderung

Fähigkeiten wie Empathie, Kreativität und Dialogfähigkeit sind im digitalen Zeitalter zentral, um auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen. An Schulen liegt der Fokus allerdings nach wie vor stark auf dem Vermitteln von Fachwissen, da Instrumente zur Erhebung und Entwicklung von überfachlichen Kompetenzen fehlen.

Die Zielgruppe

Lernende werden dank Menon besser auf die digitalisierte Arbeitswelt vorbereitet und unsere App bietet Lehrpersonen das ihnen aktuell fehlende Instrument zur Vermittlung überfachlicher Kompetenzen.

Das Team

In unserem interdisziplinären Team vereinen wir Talente, Interessen und Erfahrungen aus Marketing, Kommunikation, Technik & Pädagogik. Für die Weiterentwicklung von Menon suchen wir noch Expertise im Bereich UX/UI. Zusätzliche Manpower könnten wir auch in der Entwicklung und im Sales brauchen.

Die Lösung

Menon Education ist ein Kompetenzentwicklungstool, das die Phasen der Kompetenzentwicklung für Schulen planbar, begutachtbar und dokumentierbar macht. Die App dazu haben wir in Eigenleistung entwickelt und sie wird aktuell in mehreren Piloten getestet. Was derzeit noch fehlt, ist ein zugrundeliegendes Kompetenzmodell, das nicht nur von der Wissenschaft, sondern auch von der Gemeinschaft der Lehrpersonen getragen wird. Ein dynamisches Modell, das sich nicht auf die Expertise einiger weniger abstützt, sondern mitgestaltet wird von einer ganzen Community aus Lehrpersonen, Hochschulen, Wissenschaftlerinnen und Unternehmern. Einen Prototypen dazu konnten wir am #versusVirus Hackathon erstellen.

Fragen an die Community

Wie erfolgt Kompetenzentwicklung heute? An Schulen? In Unternehmen? Auf die Vermittlung welcher Kompetenzen müsste die Schule Ihrer Meinung nach heute besonders fokussieren?

3+
Laurene DescampsHolger Hoffmann-RiemJulia

0 thoughts on “Menon Education und Menon Research

  • Holger Hoffmann-Riem

    Liebes Menon-Team, ich finde die Idee spannend, ein Tool mit einer Community zu entwickeln. Eine zentrale Herausforderung dürfte darin bestehen, die richtigen Experten für euer Projekt zu begeistern – Leute, die einerseits fachlich kompetent sind, die aber andererseits auch in der Lage sind, interdisziplinär und lösungsorientiert zusammen zu arbeiten. Stellt ihr euch vor, dass die Lehrpersonen, Wissenschaftlerinnen und Unternehmer unentgeltlich bei euch mitarbeiten, oder würdet ihr die bezahlen? Was wären für diese Leute die Anreize, damit sie sich engagieren?

    Und noch eine andere Frage: gibt es einen Link, über den man euren Prototypen bewundern kann?

    Herzliche Grüsse
    Holger

    0
  • Jasmin Bissig

    Hallo Holger,

    vielen Dank für dein Feedback. Betreffend Anreizen sind wir verschiedene Szenarien am durchdenken. Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass intrinsische Motivation in Verbindung mit Gamification Elementen schon sehr weit reichen können. In unserer Erfahrung sind Lehrer-Pioniere sehr gern bereit, Zeit und Wissen zu investieren, wenn sie dadurch die Chance haben, etwas mitzugestalten, das sie jeden Tag anwenden.
    Auch in Wissenschaft und Wirtschaft existiert bereits eine breite Forschungs- und Erfahrungsbasis zu dem Thema. Es fehlen aktuell einfach oft die “Brücken” um Resultate und Erfahrungen aus diesen Bereichen im Schulalltag anwendbar zu machen. Eine Kooperation mit einer Hochschule könnten wir uns sehr gut vorstellen, da wären wir auf etwas Hilfe beim Vernetzen angewiesen. 🙂 Am dringendsten brauchen wir im Moment aber Anschubfinanzierung, damit wir die nötige Manpower auf das Thema ansetzen können.

    Ein Video zum Prototypen ist unten in unserem Blogbeitrag zu bestaunen: https://menon.group/post/versusvirus-hackathon/

    Ich bin gespannt wies weiter geht mit solvefortomorrow und freue mich! Viele Grüsse, Jasmin

    1+
    • Holger Hoffmann-Riem

      Ich teile eure Einschätzung: Mit intrinsischer Motivation kann man sehr weit kommen. Wenn ich in den letzten Jahren etwas gelernt habe, dann dies: es gibt viele Menschen die es lieben, wenn man sie um Hilfe bittet. Wenn man ihnen eine Bezahlung anbietet, so besteht die Gefahr, dass diese intrinsische Motivation kaputtgeht. Und ich denke dass es als “Filter” durchaus Sinn macht nur mit Menschen zusammen zu arbeiten, die euer Projekt so wichtig und spannend finden, dass sie es auch ohne Bezahlung machen – jedenfalls solange diese Menschen einen bezahlten Beruf haben. Ich teile auch eure Einschätzung, dass man mit Gamification viel erreichen kann. Somit denke ich, dass ihr in einer guten Richtung unterwegs seid, und dass die grösste Herausforderung jetzt darin bestehen dürfte, eine Anschubfinanzierung zu finden. Eng mit der Frage nach der Anschubfinanzierung ist auch die Frage verbunden, wie ihr euch die mittelfristige Finanzierung vorstellt. Und die Frage, wen ihr für euer Projekt als Partner benötigt, um langfristig eine möglichst grosse Wirkung zu erzielen. Das heisst: wenn ihr zum Beispiel zu dem Schluss kommt, dass ihr über eine Zusammenarbeit mit staatlichen Schulen die grösste Wirkung entfalten könnt, dann ist es auch naheliegend, dass ihre mittelfristig anstrebt, dass eure Arbeit aus staatlichen Mitteln mitfinanziert wird. Und dann ist es wertvoll, z.B. Behördenvertreter frühzeitig in euer Projekt einzubinden, z.B. in eine Begleitgruppe. Wenn es umgekehrt so ist, dass ihr völlig losgelöst von staatlichen Stellen agieren wollt – wofür es auch gute Argumente geben kann – dann bräuchtet ihr vermutlich eine grosse Gruppe engagierter Bürger, die eure Arbeit teilweise finanziert. Und dann könnte es spannend sein, über ein Crowdfunding ein solches Netzwerk aufzubauen und einen Verein aufzubauen (oder eine Genossenschaft), der sich teilweise über wiederkehrende Mitgliederbeiträge finanziert. Man kann natürlich auch beides kombinieren und z.B. ein Crowdfunding nutzen, um die ersten drei Monate der Projektarbeit zu finanzieren, und während dieser drei Monate dann das Gespräch mit potenziellen Partnern zu suchen. Habt ihr euch hierzu schon Gedanken gemacht? Herzliche Grüsse, Holger

      0
      • Jasmin Bissig

        Das sind sehr wertvolle Inputs, vielen Dank! Wir glauben auch, dass es absolut Sinn macht, eng mit den motiviertesten Pionieren der Branche zusammenzuarbeiten anstatt zu versuchen Leute durch finanzielle Anreize zu überreden. Wie du sagst, setzt das natürlich voraus, dass wir diese Pioniere ansprechen und begeistern können.

        Die mittelfristige Finanzierung von Menon wollen wir durch Lizenzverkäufe unserer Kompetenzentwicklungs-App sicherstellen. Dabei verfolgen wir beide von dir erwähnten Ansätze: Einzelne Lehrpersonen sollen die Möglichkeit bekommen, Menon mit einer Einzellizenz im eigenen Unterricht schnell und unkompliziert einzusetzen. Die Entscheidung kann aber auch mehr „Top Down“ erfolgen, indem eine Schulleitung sich z.b. für Menon als Werkzeug entscheidet und es in der ganzen Schule eingesetzt wird. In einem noch grösseren Rahmen wäre natürlich auch die Einführung in einem ganzen Kanton denkbar.

        Bis dahin erhoffen wir uns Hilfe in der Anschubfinanzierung durch die Unterstützung einer Stiftung oder eines Förderprogramms (Anträge dazu laufen). Aber auch die Option Crowdfunding werden wir nicht ausser Acht lassen.

        Viele Grüsse, Jasmin

        0
        • Holger Hoffmann-Riem

          Ich finde die Idee clever, dass es sozusagen “Einzellizenzen” gibt, die einzelne Lehrpersonen anschaffen können, als auch “Schullizenzen”; wo ihr in einem grösseren Rahmen bezahlt werden könnt. Ich würde euch unbedingt empfehlen, Solve for Tomorrow als “Startrampe” für ein späteres Crowdfunding zu nutzen – wenn ihr hier viele Stimmen mobilisiert, dann habt ihr gute Chancen dass einige dieser Leute euch auch beim Crowdfunding unterstützen, z.B. indem sie ihr Umfeld auf euch hinweisen. Insbesondere könnte es spannend sein, Lehrpersonen dazu zu bringen euch die Stimme zu geben, weil die dann weitere Lehrpersonen mobilisieren können!

          Was mich noch interessieren würde: gibt’s in eurem Team Leute, die selbst als Lehrer gearbeitet haben? Habt ihr Leute, die Erfahrung mit Crowdsourcing haben?

          0
        • Holger Hoffmann-Riem

          Ich denke Crowdsourcing ist ein wichtiges Element von Menon Education, und daher ist es wichtig, dass ihr gegenüber potenziellen Geldgebern (wohl vor allem Stiftungen) überzeugend darlegen könnt, dass ihr mit diesem Ansatz professionell arbeiten könnt. Habt ihr schon eine Idee wie ihr vorgehen wollt, um eine grosse Zahl von Leuten dazu zu bringen, bei Menon Education ihr Wissen einzubringen? Und könnt ihr überzeugend argumentieren, warum der Ansatz mit Crowdsourcing zu besseren Resultaten führt als wenn ihr einfach die fünf renommiertesten Professoren im Fachbebiet “Kompetenzbeurteilung” befragt? Ich denke das sind Fragen, die sich Stiftungen stellen werden, wenn sie von euch einen Antrag erhalten.

          0
  • Anna-Lena Klaus

    Hallo zusammen, ich stimme euch völlig zu, dass gewisse Kompetenzen während der Schulzeit nicht optimal angeeignet werden können, denke aber auch, dass hier je nach Lehrperson ein grösseres oder kleineres Manko besteht. Ich habe von einem Projekt gehört, in welchem Bewegung, als Unterstützung (aktivierend oder beruhigend) in den Schulunterricht integriert. Dabei kann jede Schülerin oder jeder Schüler selbst entscheiden, wann und welche Art von Bewegung gerade gut tut. Nachdem die Bewegung und die unterstützenden Mittel aus einer “Bewegunskiste” passend gewählt wurden, können sie diese ausführen. Durch einen Stundenplan können anschliessend Punkte notiert und gesammelt werden. So versuchen die Lehrer Bewegung verhältnismässig und Schüler-/in angepasst zu integrieren. Wie sieht denn euer Prototyp aus? Wie werden die Kompetenzen, je nach Situation, Alter und Fähigkeiten der Schüler gewählt? Geschieht es selbstorganisierend oder wird es von der Lehrperson vergeben? Vielleicht würde euch eine Kiste, welche selbst pro Klasse zusammengestellt werden kann, auch unterstützen? Denke je nach Alter der Schüler-/innen würde dies der Thematik etwas das “Trockene” nehmen. Liebe Grüsse Anna-Lena

    0
    • Jasmin Bissig

      Hallo Anna-Lena

      Dein Punkt zu den Unterschieden je nach Lehrperson finde ich mega wichtig! Schon bei Fachkompetenzen gibt es ja solche Unterschiede, aber bei der Vermittlung von überfachlichen Kompetenzen sind sie noch viel gewichtiger, da es noch unklar ist wie genau Kompetenzen wie Kreativität, Initiative oder Empathie vermittelt werden sollen (bzw. was sie überhaupt genau beinhalten).

      Zu deiner Frage, wie Kompetenzen gewählt werden: Bevor Kompetenzen begutachtet werden können, erstellt die Lehrperson ein sogenanntes „Vorhaben“. Das kann ein einzelnes Unterrichtselement wie z.b. eine kurze Gruppenarbeit sein, es kann sich aber auch über Monate oder das ganze Semester hinziehen. Dabei definiert die Lehrperson, welche Kompetenzen in dem Vorhaben begutachtet werden sollen. Bei der Gruppenarbeit könnten das z.b. Kooperationsfähigkeit, Informationen nutzen und Sprachfähigkeit sein. In der Menon App kann dann während der Gruppenarbeit festgehalten werden, welche*r Schüler*in welche Indikatoren für die jeweilige Kompetenz zeigen. Screenshots zu dem App kannst du auf unserer Webseite anschauen: http://www.menon.education.

      Langfristig ist es unser Ziel, Lehrpersonen mit einer „Toolbox“ zu überfachlichen Kompetenzen zu unterstützen. Diese wird digitale Elemente zum downloaden (Unterrichtsmaterial, Inspirationen für Unterrichtsformate etc.) beinhalten, kann aber auf jeden Fall auch ergänzt werden durch physische Element z.b. in Form einer Box wie du sie erwähnt hast. Hast du zufällig keinen Link zu dem Projekt mit der Bewegungsbox oder weist wie es heisst?

      Liebe Grüsse, Jasmin

      0
  • Iwan Hänggi

    Hey Menon Team

    Cooles Projekt, mega:) Ihr habt ja schon einen Prototypen der auch super aussieht echt schön designed, könnt ihr mir sagen, wer da Federführend war?

    @Jasmin: FYI – Ich bin Designer, lasst uns doch kurz sprechen dann können wir schauen, ob ich euch helfen kann mit UX/UI:)

    Also wenn ich das richtig verstanden hab wollt Ihr mit eurer Lösung Schülern wichtige Skills wie Empathie, Kommunikation und Kreativität mit auf den Weg geben, da diese Fähigkeiten im jetzigen Lehrplan zu kurz kommen. Ihr wollt quasi das Schulsystem ein bisschen Montessori-fy-en;) Das finde ich suuper. Ich muss hierzu nur sagen das ich überhaupt kein Pädagogik-Experte bin – ich entschuldige mich also schon mal im voraus, falls ich Stuss rede:)

    Beim Vorgehen stelle ich mir die Frage, ob ihr wirklich schon an der App weiterarbeiten sollt. Da Ihr ja noch das zu Grunde liegende Kompetenzmodell ausarbeiten müsst, kann ich mir gut vorstellen das in nächster Zeit, zumindest wenns um die Inhalte und die holistische User Experience geht, ganz viel drunter und drüber gehen wird. Da ihr gleichzeitig Community-Building betreiben müsst, um euer Konzept in fahrt zu bringen, kann ich mir sehr gut vorstellen das Ihr mit einem Lean-Startup Approach schnell zum Erfolg kommen könntet: [https://www.youtube.com/watch?v=TgAk7xP2a1M](https://www.youtube.com/watch?v=TgAk7xP2a1M)

    Wenn ihr ein erstes Kompetenzmodell konzipiert habt, könntet ihr euch vorstellen dieses mit einer Schulklasse prototypisch zu testen? Oder mit mehreren Klassen? Quasi mit Lehrern, die euch nahe stehen und die eventuell bereit wären, dies im Rahmen eines Pilotprojekts zu tun. Durch so einen Ansatz könntet Ihr schnell Erfahrung sammeln, euer Konzept iterativ weiterentwickeln und vor allem die involvierten Personen voll für euer Projekt begeistern, weil sie von Anfang an Teil davon waren.

    Vielleicht verstehe ich auch was falsches unter dem Kompetenzmodell, oder Ihr habt diese Schritte alle schon eingeplant.. bitte ignoriert mich falls dies der Fall ist:)

    Zudem noch ein kleiner Input, wie wir die Kompetenzentwicklung bei uns organisieren: Wenns um die Mitarbeiterentwicklung geht, arbeiten wir mit sogenannten KSC-Profilen: Knowledge, Skill, Competence.

    Knowledge, also Wissen, ist klar: dies kann man sich aneignen wenn man ein Buch liest oder einen Kurs besucht.

    Skill ist die nächste Ebene. Wenn man das Wissen ein paar mal konkret angewendet hat, entwickelt man Skills, also Fähigkeiten. Hier findet eine Transferleistung vom Wissen ins Angewandte statt und verfestigt das Wissen durch Wiederholung. Hier ist es auch, wo man zum ersten mal einen Mehrwert aus seinem Wissen schafft. Vorher ist das Wissen ja nur in deinem Kopf und nützt niemandem etwas.

    Competence, also Kompetenz, ist die dritte Ebene: Diese Ebene erreicht man meiner Meinung nach, wenn man eine Fähigkeit über längere Zeit, in verschiedenen Projekten erfolgreich angewandt hat. Durch die ständige Wiederholung, die Reflektion und vor allem durch die Verknüpfung mit anderen Diszipinen und Kompetenzfeldern entsteht eine Art Muscle Memory, man kriegt eine Intuition weil das Wissen und die Fähigkeiten Second Nature werden.

    Die Kompetenzentwicklung läuft also bottom-up. Vom Wissen zur Fähigkeit und von der Fähigkeit zur Kompetenz. Wenn wir jetzt feststellen, dass einem Mitarbeiter eine gewisse Fähigkeit fehlt, dann fragen wir uns zuerst ob er das nötige Wissen schon hat oder nicht, falls nein, bieten wir Ihm entsprechende Ausbildungen oder Kurse an. Falls ja, bieten wir Ihm die Möglichkeit im geschützten Rahmen, dieses Wissen in Fähigkeiten umzuwandeln. Ich hoffe, das Konzept ist klar:)

    Nun kann ich mir sehr gut vorstellen, dass man dieses Konzept auch auf Menon anwenden könnte. Hierzu müssten wir als erstes alle relevanten Themenfelder identifizieren. Z.b. Kommunikation, Empathie, Kreativität und Projektmanagement um diese in einen kleinen, leicht verdau-baren Theorieblock zu packen. Danach würde ich die Schüler diese Building Blocks direkt in kleinen Mini-Projekten anwenden lassen. Diese Mini-Projekte können schliesslich ja auch teil eines grossen Ganzen sein. Man wird wahrscheinlich schnell feststellen, dass die Schüler durch’s Learning by Doing Fähigkeiten entwickeln. So würde ich die Projekte immer weiter treiben bis mehr und mehr dieser Building Blocks zusammen kommen und die Schüler schließlich grössere Projekte eigenständig durchführen können und die erlernten Methoden eigenständig und selbstbewusst anwenden.

    Ich würde es natürlich super spannend finden, wenn man den Schülern gleichzeitig Tools, wie Notion, Miro, Zoom, Trello, Slack, Design Thinking Methoden wie rapid prototyping, brainstorming oder projektmanagement-tools wie Kanban, etc. spielerisch mit auf den Weg geben könnte… Ich habe seit Covid einige Beispiele gesehen, wo ein Kanban-Board erfolgreich zur Hausaufgaben-Bewältigung angewendet wurde:) Dies könnte im Rahmen eines Hackathons stattfinden, oder einer Projektwoche, in der die Schüler ein Unternehmen gründen, welche Sie dann über das ganze Schuljahr begleitet und wo Sie das erlernte in der Schule auch direkt anwenden können.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Learning by doing:)

    1+
    • Holger Hoffmann-Riem

      Ich finde die Idee sehr gut, nicht zu sehr auf eine App zu fokussieren sondern zunächst einmal mit einzelnen Klassen zu arbeiten, um gewisse Dinge auszuprobieren. Ich weiss aber nicht, ob das noch dem entspricht, was das Menon-Team sich als Stossrichtung vorstellt. @Jasmin: wie seht ihr das?

      0
    • Jasmin Bissig

      Hoi Iwan

      Vielen Dank für deine tollen Inputs. Sehr gerne können wir mal telefonieren um über die Design-Themen zu sprechen! 🙂

      Zu deinem Input betreffend Reihenfolge Kompetenzmodell und App: Ein sehr fairer Einwand! Es ist aber so, dass wir schon ein Kompetenzmodell haben. Darauf basiert die App wie es sie heute gibt (www.menon.education). Das Modell entstammt aus drei wissenschaftlichen Modellen (Kode Kompetenzatlas, Lehrplan 21 und 21st Century Skills). Das bedeutet, Experten haben definiert, welche Indikatoren dafür sprechen, dass jemand stark in einer überfachlichen Kompetenz wie z.B. Eigenständigkeit oder Konfliktfähigkeit ist. Wenn wir es schaffen, diese Modelle mit der Menon App für den Schulalltag nutzbar zu machen, sind wir der Meinung haben wir schon einen grossen Fortschritt ggü. der heutigen Situation erreicht, wo unklar ist was genau unter den Kompetenzen verstanden wird und wie sie begutachtet werden sollen. Jetzt kommt das „Aber“… 🙂 Wie gesagt basieren die Modelle auf Expertenmeinungen. Mit dem Prototypen Menon.research den wir am versusVirus Hackathon erstellt haben könnten wir die Expertenmodelle empirisch validieren lassen von denen, die es tagtäglich einsetzen. Das kann (und soll) aber laufend geschehen und hat auf die App an sich nicht grossen Einfluss.

      Mit deinem Input zu den Tests sprichst du uns voll aus der Seele. Momentan ist es unser grösstes Ziel, Menon möglichst breit zu testen. Wir haben dazu bereits mehrere Testphasen mit einzelnen Lehrern abgeschlossen und je ein Pilotprojekt in einer Schule und in einem Unternehmen (Versicherung) durchgeführt. Die Feedbacks darauf arbeiten wir laufend in die App ein. Als nächstes starten wir eine grosse Beta Phase, wo wir die App einem breiten Publikum kostenfrei zur Verfügung stellen werden.

      Über die KSC-Profile und deine Idee mit den Building Blocks würde ich mega gerne mehr hören! Das könnten wir dann auch gleich beim Design-Telefon besprechen… 😀 Schick mir doch einen Terminvorschlag per Mail (jasmin@menon.group) falls du Lust und Zeit hast!

      Liebe Grüsse, Jasmin

      0

Hast du eine Anregung oder eine Frage?

Skip to content