Inkluencer - Hindernis-freies Planen/Bauen - Samsung Solve For Tomorrow
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Inkluencer - Hindernis-freies Planen/Bauen

Inkluencer trägt zur durchdachten Planung von hindernisfreier Architektur bei. Jedermann soll gleichberechtigten Zugang zu Gebäuden erhalten und sich innherhalb der Gebäude unabhängig und autonom bewegen können.
19 Kommentare

Die Herausforderung

Den Planern ist eigentlich bewusst, dass barrierefrei um/gebaut wird. In der Praxis scheitert dies daran, dass viele Architekten angesichts umfassender von Kanton zu Kanton variierender Auflagen den Überblick verlieren. Das Medium Inkluencer soll den Informationsfluss zwischen Architekten und Behörden so optimieren, dass endlich ohne langwierige Kompromisse in der Praxis barrierefrei gebaut wird. 

Die Zielgruppe

Innen,-Architekten, Behörden und Beratungsstellen für Inklusion,  Immobilienbranche

Das Team

Me myself and I – Innenarchitektin und Sachverständige für barrierefreies Planen und Bauen.
Brenne insbesondere für die Themen barrierefreies Wohnen und barrierefreien Tourismus. Offen für Leute mit Fachkompetenzen aller Art.

Die Lösung

Digitale Plattformen wie z.B. Instagram nutzen, um als Medium Lösungsansätze anzubieten, damit barrierefrei gebaut wird.

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0 thoughts on “Inkluencer – Hindernis-freies Planen/Bauen

    • Remo Petri

      Guten Tag Deutschland,

      Aus der Sicht der grössten Selbsthilfeorganisation der Schweiz, Procap, kann ich nur soviel dazu sagen. Die Rechtsgrundlage ist klar, die Gesetze sind soweit vollständig, die Technischen Normen sind umfassend, es braucht kein weiteres Papier. Der Föderalismus mit den gelebten regionalen Besonderheiten gehört zur Schweiz und durchdingt alle Lebensbereich bis hin zu der Sprache, wir haben 3 Landessprachen, wobei jeweils nur eine im Projekt Amtssprache ist.

      Aus meiner Erfahrung in meiner Funktion aus Bauen und Politik stelle ich fest, das Problem ist die Umsetzung und nicht die Planung oder die Gesetzgebung: Das Bewusstsein am Markt ist zu wenig ausgeprägt, es gelingt nicht die grösste Gruppe der Nutzniessenden – die Senioren – für die Belange zu begeistern. Es fehlt klar der Druck Bottom-Up am Markt von einer grossen Nutzergruppe, welche die Investoren motivieren könnten, dem Thema mehr Bedeutung beizumessen. Frage: Welchen Beitrag kann hier Influencing leisten? Sobald es gelingt, dass sich eine politische Partei das Thema auf die Flagge schreibt, dann fährt der Zug ab…

      1+
      • Caroline Kukla

        Guten Tag Herr Petri 
        Darf ich Ihrer Anrede – so betitelt „Deutschland“ – entnehmen, dass Sie sich an meine Person als hier Beitrags-erbringende beziehen?
        In diesem Fall danke ich zunächst für Ihre Kritik, die für mich eine gar vorteilhafte Gelegenheit bietet, auf die von Ihnen geschilderten, häufig auftretenden Suboptima eingehen zu können.
        Zur Aufklärung eines möglichen Missverständnisses vorab, darf ich allen Lesern eröffnen, meine Ausbildung zwar in meinem Geburtsland Deutschland absolviert zu haben, jedoch bereits seit mehreren Jahren in der Schweiz (mitsamt meiner Integration in die hiesige Gesetzgebung) erfolgreich arbeite.
        Die professionellen barrierefreien Auflagen, der von mir hoch geschätzten Procab gegenüber Architekten stehen, ganz außer Frage, für grösste Kompetenz bei der Förderung von Barrierefreiheit. Konkret zu Ihren Befürchtungen:
        Im von Ihnen dankenswerterweise aufgeführten Aspekt der mangelnden Nutzung von Umsetzungsmöglichkeiten, bewerbe ich exakt mein Projekt.
        Der Inkluencer forciert das Bottom Up und führt es zu einem erfolgsbringenden Gegenstrom-Fazit, politisch wertfrei und als bewusster Informationsträger. 
        Im Zuge entsprechender Portfolioanalyse sehe ich den potenziellen Inkluencer in meinem Konzept als professionell vermittelnden, kompetenten, „Wissens-Dolmetscher“.
        Lassen Sie uns doch gern künftig das mögliche Bindeglied des Inkluencers zwecks eines kontinuierlichen Verbesserungsprozess auch im Bereich des Dialoges nutzen!
        Mit Dank für Ihre Anregungen. 

        0
  • Caroline Kukla

    Hallo Ewa!
    Vielen Dank für dein Feedback, freut mich dass dir meine Idee gefällt.
    Darf ich fragen welche Erfahrungen du offensichtlich zum Thema Barrierefreiheit gemacht hast,
    dass dich davon überzeugt dass Inklusion ohne sie nicht möglich ist?
    Auf welcher Seite stehst du? Und wie ist deine Sicht der Dinge / Erfahrungswerte mit der “anderen Seite”??
    Welche Tipps würdest du dem “Inkluencer” als Medium mit auf dem Weg geben, dass der Informationsfluss
    zwischen Architekten und Behörden optimiert werden kann?

    Freue mich sehr auf deine Rückmeldung…

    1+
  • Stefan Bornefeld

    Guten Tag Frau Kukla!

    Sehr gut, dass Sie den Bereich Barrierefreiheit nach vorne bringen wollen. Bereits jetzt Danke dafür!

    Als Architekt und Sachverständiger für barrierefreies Bauen in Deutschland weiß ich bereits, wie unübersichtlich die deutschen föderalen Strukturen das Anwenden der Regeln macht.

    In der Schweiz auf Kantonebene scheint das wohl noch unterschiedlicher zu sein.

    Ich glaube, dass das langfristige Ziel sein sollte, in diesem Bereich durchgängig vergleichbare Regelungen herzustellen. Z. B. ein Mustergesetz, ggf. mit kantonalen, begründeten Abweichungen. Aber das bedarf Kontakte in die höhere Politik und ist kurzfristig wohl nicht machbar.

    Ggf. kann man eine Anwendung entwickeln, die die grundsätzlichen Regeln und die unterschiedlichen Kantonalen Anforderungen transparent nebeneinander stellt. Das macht den Ausreißer nach unten direkt sichtbar, und gleichzeitig hat ein Architekt Übersicht über die lokal notwendigen Vorschriften.

    Gibt es in den Kantonen Behindertenbeauftragte? Könnte man diese stärken und zum “Inkluencer” für über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehenden Bedarfe machen?

    Wie verhält es sich mit der Kirche? In den Kantonen, in denen sie hohes Ansehen genießt, könnten kirchliche EInrichtungen einen solchen Inkluencer stellen.

    Um ein barrierefreies Leben langfristig als normal und erstrebenswert einzuführen,
    muss man wohl bei den jungen Leuten anfangen. Und da genießen Influencer ja schon gewisses Ansehen. Über die Jugend könnte eine aufgeschlossene Haltung der Gesellschaft in die Gesellschaft hineinwachsen. Ggf. gewinnt man populäre Influencer, die sich dem Thema annehmen?

    … Es gibt so viele Ideen, die mit genügend Energie und öffentlichem Interesse umgesetzt werden können.
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, viel Energie und öffentliches Interesse für Ihr Vorhaben!

    1+
  • Caroline Kukla

    Hallo Herr Bornefeld!
    Vielen herzlichen Dank für Ihren ausführlichen Input, den ich sehr schätze.
    Gerne kurz zur Info zu den goldenen hindernisfreien Regeln in der Schweiz: Zu den grundsätzlichen Regeln zählt des Hindernisfreien Bauens zählt die SIA 500 (Vgl. DIN 18040 /1-3)
    Das BehiG formuliert lediglich die Mindestanforderungen in Bezug auf das behindertengerechte Bauen. Als massgeblich zu beachten ist jener Erlass, der in Bezug auf das behindertengerechte Bauen die strengeren Anforderungen stellt. Sofern das kantonale (oder kommunale) Recht weiter geht als das BehiG, bleiben die kantonalen Normen anwendbar. In dem Zuge bin ich bei Ihnen und hab mir auch schon über eine Art Filterung Gedanken gemacht… Mir würde schliesslich auch der Griff zu den Auflagen wesentlich leichter fallen, wenn ich in einer Übersicht sofort die kleinen Differenzen erkenne ohne mir zig Fragen stellen zu müssen wo die Unterschiede sind und was ich vielleicht sogar übersehe.
    Die Kirche ist mir diesbezüglich noch gar nicht in den Sinn gekommen. Da hake ich mal gerne nach-vielen Dank.
    Ja richtig, insbesondere die jungen Architekten müssen auf diese Thematik sensibilisiert werden . Insofern ist das Medium “Inkluencer” ein zeitgemässer effektiver Ansatz, sie erreichen zu können.
    Die SIA 500 sollte eigentlich bereits im Fach Baurecht während des Studiums mit eingebunden werden, damit die zwingende Notwendigkeit frühestmöglichst erkannt wird.
    Herzlichen Dank nochmal für Ihre Impulse!

    1+
  • Maike Pischke

    Hallo Frau Kukla,
    ein wichtiges Thema haben Sie sich da ausgesucht.
    Spontan dachte ich an etwas wie Checklisten oder eine App/digitale Anwendung, die auf einen Blick die Differenzen zwischen den Kantonen oder Kommunen vermittelt. Vielleicht ist das ja ein Ansatz?
    Das Thema “Inkluencer” finde ich auch sehr spannend. Die Bewusstseinsbildung muss, meiner Erfahrung nach, im Studium beginnen, nur so kann die erforderliche bauliche Qualität im barrierefreien Bauen letztendlich erreicht werden. Für mich offen ist noch, in wie weit man dafür soziale bzw. digitale Medien nutzen kann. Sind hier gute und anschauliche Beispielvorhaben, statt rein sozialen Themen, eine Möglichkeit um Gestalter frühzeitig abzuholen und Interesse zu wecken?
    Ich bin gespannt, wie sich Ihre Idee weiterentwickelt und wünsche viel Erfolg dabei.

    1+
    • Holger Hoffmann-Riem

      Ich denke es wäre hilfreich so eine Art “Stufenplan” zu machen. Die letzte Stufe (sozusagen die Vollendung) wäre z.B. dann erreicht, wenn
      – jeder Neubau barrierefrei ist
      – jede/r Architekt/in während der Ausbildung alles über Barrierefreiheit lernt, was wichtig ist
      – jeder Bauherr sich beim Neubau die Frage stellt, wie die Barrierefreiheit optimiert werden kann
      – alle Akteure einen Überblick über die rechtlichen Vorschriften haben, mit geringem Zeitaufwand
      – kantonale Vorschriften so harmonisiert sind, dass keine unnötigen Komplikationen resultieren
      (@ Caroline: es wäre super, wenn du dir mal die Frage stellst woran du erkennen würdest, dass das Ziel erreicht ist)

      Nach meinem laienhaften Verständnis sind wir momentan noch weit von diesem Idealzustand entfernt. Die Frage ist daher was die sinnvollen nächsten Schritte sind. Ich denke dass Bewusstseinsbildung im Studium wichtig ist, aber das ist etwas, das vermutlich Jahre braucht. Somit stellt sich die Frage, ob es vorher schon irgendwelche Quick Wins geben könnte? Eben z.B.:
      – eine einfache Tabelle (es muss nicht immer eine App sein, deren Entwicklung nicht ganz billig ist), die die Unterschiede zwischen Kantonen aufzeigt
      – Weiterbildungskurse für bereits ausgebildete ArchitektInnen
      – Moderieren von Workshops, an denen sowohl ArchitektInnen als auch Vertreter von Bund und Kantonen sowie Behinderte teilnehmen, um gemeinsam über konkrete nächste Schritte nachzudenken

      Ich bin mir nicht sicher ob ein neues Medium die wichtigsten Probleme löst, oder ob man nicht eher verschiedene kleine Schritte miteinander kombinieren sollte.

      2+
      • Caroline Kukla

        Hallo Holger
        Vielen Dank auch für dein Feedback.
        Den Stufenplan finde ich einen super Ansatz…Ich sehe da definitiv Analysen mit Timelines und Meilensteinen vor mir… Gegenüberstellungen von “was wäre wenn”- Studien.
        Ob schon vor dem Studium dieses Bewusstsein geweckt werden kann, müsste mal eruiert werden…
        In dem Zuge stell ich mir die Frage welche Knöpfe gedrückt werden müssten, damit dies als Motiv zu der Entscheidung eines Architekturstudiums beiträgt.

        0
        • Holger Hoffmann-Riem

          Ich denke es wird nur wenige Leute geben, die deshalb Architektur studieren. Aber wenn es Unis gibt, die diesen Bereich gezielt vertiefen, dann könnte es Studis geben, die bewusst dort studieren. Eine andere spannende Frage ist daher: wie könnte man Druck auf Unis ausüben, diesen Bereich stärker zu gewichten? Vielleicht könnten Aktivisten vom Typ Raul Krauthausen da etwas in Gang bringen.

          1+
          • Maike Pischke

            Gibt es denn Aktivisten ähnlichen Formats in der Schweiz?
            Der Grundsatz bei Barrierefreiheit sollte ja auch immer sein “Nichts über uns ohne uns!” – obwohl das Thema Bauen natürlich die Anwendenden (Planende, Bauende, Behörden) als Zielgruppe hat.

            1+
            • Caroline Kukla

              In jedem Kanton stehen Beratungsstellen für Hindernisfreies Bauen als Ansprechpartner für Betroffene, Planer, Architekten und Behörden zur Verfügung. Sie vertreten die Richtlinien wie u.a. die SIA 500 und zeigen insbesondere etwaige “Planungsfehler” auf, die nicht im Sinne des letztendlichen Nutzers sind. Der Schwierigkeitsgrad besteht darin ,
              die kreativen Entwürfe mit den Richtlinien auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.
              Diese drei Beratungsstellen treten als eine Dachorganisation auf und sind vereinzelt auf den sozialen Portalen vertreten.

              0
    • Caroline Kukla

      Hallo Frau Pischke

      Vielen lieben Dank auch für Ihr Feedback.
      Eine durchdachte digitale Checkliste erscheint mir auf Grund der allgemeinen Anwendung, sowie technischen Zuverlässigkeit zunächst als optimalere Lösung. Würde einer anprechenden App-Lösung natürlich ebenfalls offen gegenüber stehen.
      Bezüglich der sozialen Plattformen entdecke ich gerade, dass etablierte Influencer langsam auf die Thematik des hindernisfreien Bauens aufmerksam machen und Ihre Reichweite nutzen. #wurdauchzeit

      1+
  • Angela Birrer

    Grüezi Frau Kukla

    Mit ihrer Projektidee streben Sie einen innovativen Ansatz an, um auf ein gesellschaftlich-relevantes und dringliches Anliegen aufmerksam zu machen – das Schaffen von alternsgerechten Wohn- und Lebensräumen. Digitale Plattformen bieten hierzu sicher vielseitige Möglichkeiten, beispielhafte Projekte darzustellen, Informationen zu vermitteln und Personen zu vernetzen. Ob sie ein geeignetes Mittel sind, um den Informationsfluss zwischen ArchitektInnen und Behörden zu optimieren und inwiefern diesbezüglich Bedarf besteht, können wir aus unserer Erfahrung leider nicht beurteilen. Wir haben aber den Eindruck, dass mit der Norm SIA 500 „Hindernisfreie Bauten“, dem Merkblatt „Gestaltung von altersgerechten Wohnbauten“ des Bundesamts für Wohnungswesen und den Planungsrichtlinien „Altersgerechte Wohnbauten“ von Hindernisfreie Architektur – die Schweizer Fachstelle in den letzten Jahren wichtige Werkzeuge geschaffen worden sind. Auf jeden Fall spannend ist es deshalb, den Fokus auf die Umsetzung zu legen und Beispiele aus der Praxis sichtbar zu machen, die diese Richtlinien vorbildlich umsetzen – und so Inspirationsquelle für nachfolgende Projekte zu sein. Oder auch Beispiele zu reflektieren, bei denen trotz dieser Richtlinien Lücken in der Umsetzung bestehen und wo und weshalb Verbesserungsbedarf besteht. Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg für Ihr Vorhaben und danken Ihnen für Ihr Engagement für eine inklusiveres Bauen und Wohnen. Es braucht noch ganz viele Influencer wie Sie!

    1+
    • Caroline Kukla

      Grüezi Frau Birrer
      Vielen lieben Dank für Ihr Feedback und Ihren Ansatz sowohl gelungene als auch weniger erfolgreiche Beispiele aus der Praxis dazulegen. In dem Fall kann ich Ihnen aus eigenen Erfahrungen zustimmen, dass dies definitiv wertvolle Entscheidungsträger für dann folgende rundum durchdachte Projekte sind. Herzlichen Dank für Ihren Zuspruch.

      0
  • Gabriella Elsing

    Liebe Frau Kukla,
    eine super Idee und eine wichtige Schnittstelle die ich, wie mir jetzt bewusst wird, schon sehr lange vermisst habe.
    Als Architektin habe ich diverse Seminare über Barrierefreiheit besucht, trotzdem ist jede Planungsaufgabe in dieser Hinsicht eine neue Herausforderung.
    Und die Anforderungen an die Barrierefreiheit wachsen zunehmend und das zurecht!
    Ich finde es hervorragend, dass zukünftig durch “Inkluencer” eine Möglichkeit besteht, kompenten Rat und/oder Inspirationen für die Umsetzung in der Praxis zu finden. Und / oder eine spannende Begleitung beim Entwurfsprozess.
    Meiner Ansicht nach ist unter anderem noch einiges in Richtung Sensibilisierung zu tun. Sicht und Wahrnehmung aus der Perspektive von Betroffenen, also den späteren “Usern” der “Barrierefreiheiten”.
    Ich wünsche ihnen viel Erfolg mit Ihrer außergewöhnlichen Vision.
    Herzliche Grüße

    1+
    • Caroline Kukla

      Liebe Frau Elsing

      Herzlichen Dank für Ihre wertvollen Impulse.
      Der individuelle Nutzer sollte letztendlich der eigentliche Entscheidungsträger sein. Die Praxis sieht leider anders aus. Dementsprechend freut es mich aus der Sicht einer Architektin zu hören, dass einer höheren Sensibilisierung mehr Beachtung geschenkt werden muss. Als Schnittstelle zwischen Architekten und Behörden ist es essentiell notwendig, um gemeinsam ein Projekt erfolgreich im Sinne des letztendlichen Nutzers umzusetzen.

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  • Oliver Martic

    Hallo Frau Kukla,
    ich darf Ihnen als erlernter Wirtschaftsingenieur mit dem beruflichen Aufgabenfeld der Koordination von u.a. Schwerbehindertengerechten Prozessabläufen in einem mittelständischen Unternehmen schreiben.
    Mir stach Ihre Idee ins Auge, da ich oft die Erfahrung mache, dass zwar vorteilsbringende Statuten (ein weiterer, vorheriger Teilnehmer schrieb bereits) oftmals schon bestehen, selbige jedoch bisweilen nachlässig ausgekostet werden. Architekten als Dienstleistungs-Auftragnehmer nutzen oftmals Chancen, die Gesetze u. Erlässe eigentlich hergeben, nicht aus. Meine Frage: Dient das Projekt Influencer auch dazu, dass der Ausführende vielleicht ein kommunikatives Bindeglied zwischen von Prozessen betroffenen u Architekten oder betriebsinternen Projektleitern UND Mitarbeitern sein kann. Weniger natürlich als Sozialdolmetscher, sondern als „Erfolgsumwandler“ bzgl. des firm Seins und Ausschöpfens von möglichen Vorgaben? So etwas bräuchte es in meinem industriellen Umfeld mutmaßlich tatsächlich. Grüße Martic O.

    1+
  • Caroline Kukla

    Hallo Herr Martic
    Vielen Dank für Ihr Feedback.
    Grundsätzlich docken Sie genau dort an, wo mein Projekt ansetzen möchte.
    Der “Inkluencer” soll als Kommunikator agieren, der allen Beteiligten in einem wie von Ihnen genannten Beispiel nicht nur Gesetze erklärt, sondern viel mehr triggert. Der involvierte Inkluencer kann den kompletten Projektstrukturplan unterstützend begleiten in zyklischen Sicherheitsabständen.
    Intern, aber auch B2B und sicher auch Branchenübergreifend. Ich hoffe ich konnte Ihnen hiermit behilflich sein.
    Herzliche Grüsse

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