help2type - Tastatur für Smartphones - Samsung Solve For Tomorrow
Online-Phase

help2type - Tastatur für Smartphones

Blinde Menschen können Touchtastaturen kaum bedienen. Sie werden ausgegrenzt. help2type entwickelt eine haptische Tastatur, damit sie sich mitteilen und die Chancen der digitalen Welt nützen können
43 Kommentare

Die Herausforderung

Schliessen Sie für einen Moment die Augen und versuchen Sie, auf Ihrem Smartphone eine Nachricht zu tippen. Es dauert ewig, nicht wahr? So geht es über 300‘000 blinden und sehbehinderten Menschen in der Schweiz. Sie sind damit in ihrer Freiheit, sich mitzuteilen und sich im digitalen Arbeitsmarkt zu verwirklichen, eingeschränkt.

Die Zielgruppe

Blinde & sehbehinderte Menschen, damit sie tippen können und sich in der digitalen Welt integrieren können
Menschen ab dem ca 45 Lebensjahr, welche sich Tasten wünschen

Das Team

Der Gründer von help2type ist selbst fast blind. Er kennt den Pain und hat das persönliche Bedürfnis, eine Lösung zu entwickeln.
Die GL besteht nebst dem Gründer Marcel Roesch aus 2 Unternehmern
Zusätzlich unterstützen 2 Lernende und viele Fachkräfte von Swisscom das Projekt

Die Lösung

Die Lösung ist ein kompaktes haptisch-taktiles Keyboard mit Bluetooth-Verbindung. Es wird mit einem Uhrband-System und Magneten flexibel am Smartphone befestigt. Es ist eine dem Laptop nachgebildete Tastatur mit dem bekannten Qwertz-Layout. Es funktioniert mit den Betriebssystemen IOS und Android.

Fragen an die Community

Welche Form von Dienstleistung könntet Ihr Euch vorstellen, die wir in der Kombination mit dem Produkt anbieten könnten. Ich denke zB an die Erstbefestigung am Smartphone gegen eine kleine Gebühr oder einen Einführungsworkshop zum Kennenlernen der Tastaturbelegung. Was gibt es noch für innovative Ideen? Freue mich sehr auf Eure Kreativität!

26+
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Community
Marcel Rösch
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Holger Hoffmann-Riem
Jasmin Weber
Mirjam Nufer (Samsung)
Neuste Kommentare

0 thoughts on “help2type – Tastatur für Smartphones

    • Marcel Rösch

      Liebe Mirjam
      Vielen Dank für Deinen Hinweis. Das Produkt ist mir bekannt. Soweit ich informiert bin, waren die Verkaufszahlen von unter x Mio für Samsung zu klein. Kommt dazu, dass blinde und sehbehinderte User eher auf IOS gehen, weil Apple viel viel restriktiver beim Zulassen von Apps ist. Dies wiederum erhöht die Zugänglichkeit im Bereich Bedienung mit Screenreadersoftwares.
      Der Prototype ist quasi final. Wir sind kurz vor der Massenproduktion.
      Kundenumfragen haben wir gemacht und einfliessen lassen. Dafür habe ich mich dem Netzwerk der Apfelschule bedienen dürfen. Weiter haben wir eng mit dem SBV in Person von Luciano Butera zusammengearbeitet.
      Freue mich auf weitere Fragen.
      Liebe Grüsse, Marcel

      1+
      • Mirjam Nufer (Samsung)

        Lieber Marcel, mit Luciano habt ihr ja sehr kompetente Begleitung. Wir haben mit ihm auch schon das Problem von IOS/Android für Sehbehinderte und Blinde besprochen. Nebst der Zulassung von Apps, erschwert anscheinend auch die Vielzahl unterschiedlicher Android Versionen die Nutzung, da man immer wieder Neues lernen muss. Erleichert eure Tastatur nur das Schreiben von Text oder kann man via Shortcuts die Apps auch steuern? LG, Mirjam

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    • Hoi Marcel
      Super Idee! Ich würde es toll finden, wenn die Kunden sich beim Einrichten der Tastatur Hilfe holen könnten. Dazu könnte man sich überlegen, mit der App Be My Eyes zusammen zu arbeiten.
      Liebe Grüsse und weiterhin viel Erfolg!
      Tim

      1+
      • Holger Hoffmann-Riem

        Hallo Tim, kannst du uns mehr über Be My Eyes verraten?
        Bezüglich Einrichten der Tastatur stelle ich mir die Frage, wie man das finanzieren könnte. Wenn da jemand marktüblich bezahlt wird und einen längeren Anreiseweg hat, dann wird das schnell sehr teuer. Könnte man vielleicht ein “Ambassador-Netzwerk” aus Freiwilligen aufbauen, die Blinde beim Einrichten der Tastatur unterstützen? Vielleicht könnte man das auch damit verbinden, dass jede Person, die diese Unterstützung erhalten hat, anschliessend gebeten wird in ihrem Umfeld weitere Blinde auf Help2Type aufmerksam zu machen? Herzliche Grüsse, Holger

        0
        • Hallo Holger
          Be My Eyes ist eine Plattform auf der sich Blinde Menschen digitale Hilfe holen können. Hier ein Video dazu:
          https://youtu.be/6GRfFuWsjNU
          Die Menschen, welche dort Support leisten, machen dies freiwillig. Somit würden auch keine grösseren Kosten anfallen (Personal, Anreise). Einen weiteren Vorteil sehe ich darin, dass help2type sich mit so einer Hilfestellung am Puls der Zeit bewegt. Auf der Verpackung der Tastatur könnte man darauf aufmerksam machen, dass man sich bei dieser App Hilfe holen könnte.
          Liebe Grüsse
          Tim

          1+
          • Holger Hoffmann-Riem

            Hallo Tim, danke für die Erläuterung. Das wäre natürlich sehr elegant, insbesondere deshalb, weil sowohl Be my Eyes als auch help2type davon profitieren würden. So wäre es ein Win-Win, der zur Verbreitung beider Angebote beitragen könnte. Wäre der Hinweis auf der Verpackung in Blindenschrift?

            1+
          • Sicher in Blindenschrift und auch gedruckt, damit eventuell auch sehende Menschen helfen können. Auch könnte man sich überlegen noch einen QR Code auf die Verpackung zu drucken, welcher auf die App verweist.
            LG Tim

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  • Holger Hoffmann-Riem

    Hallo Marcel, mich würde noch interessieren, wo im Moment eure grössten Herausforderungen liegen. Ist es für euch schwierig, Blinde vom Mehrwert der Tastatur zu überzeugen, wenn ihr ihnen einen Prototyp in die Hand drückt? Oder besteht die Schwierigkeit eher darin, Blinde überhaupt auf die Tastatur aufmerksam zu machen? Herzliche Grüsse, Holger

    0
    • Marcel Rösch

      Lieber Holger
      Vielen Dank für die Frage.
      Die Reaktionen von Testpersonen waren bisher immer sehr positiv. Wir haben in diesem Themenfeld zwei Herausforderungen:
      1. Die Personen auf die Tastatur aufmerksam zu machen: In der Schweiz bin ich für die Zielgruppe “blinde und sehbehinderte Menschen” sehr gut vernetzt, da wird es mir gelingen. Im Ausland sind die Organisationsstrukturen leider fragmentiert. Bis jetzt habe ich diese Thematik noch nicht angegangen, weil ich nur einen funktionierenden Prototypen besitze und diese nur persönlich zum Testen in andere Hände übergebe. Luciano war zB einer der ersten Testpersonen. Nun wollen ausländische Distributoren/Verbände/IGs natürlich ein Testgerät, bevor sie etwas entscheiden. Dieses Problem sollte sich erledigen, sobald wir die Produkte aus der Produktionsstätte erhalten.
      2. Möchte ich auch ältere Menschen davon überzeugen. Da bin ich schon nur in der Schweiz weniger gut Vernetzt. Hier hoffe ich auf möglichst breite mediale Präsenz, sobald das Produkt vorliegt.
      Beste Grüsse, Marcel

      0
  • Marcel Rösch

    Liebe Mirjam
    Das Ziel mit unserer Tastatur ist das Erleichtern des Schreibens. Um die Android-Herausforderung angehen zu können, müsste ich den Scope anpassen. Wäre eine gute Idee für Version 2.0 oder 3.0:-)
    Herzlich, Marcel

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      • Marcel Rösch

        Das muss ich doublechecken, aber ich meinte knapp 5%. Oder in anderen Worten: Die allermeisten nutzen IOS, wegen den oben erwähnten Gründen.
        Für meine Zielgruppe 2 “Senioren” wird der prozentuale Anteil wohl eher im Normalbereich der Länder abhängigen Verhältnissen sein – also ein Mehranteil von Android-Nutzern zB in der Schweiz.
        Wobei hier die ganze Thematik mit HarmonyOS von Huawei nicht berücksichtigt ist.

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  • Jasmin Weber

    Hallo Marcel, super Projekt! Eine Idee für eine Dienstleistung wäre, die Tastatur gleich live vor Ort bei den Kunden zu Hause einzurichten und zu erklären. Dafür könnte man dann einen Stundensatz verlangen.
    Beste Grüsse Jasmin

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    • Holger Hoffmann-Riem

      Hallo Jasmin, das ist eine interessante Idee. Ich frage mich nur, ob die Kunden bereit sind für so etwas zu zahlen, wenn Sie das Produkt noch nicht persönlich kennen? Könnte man das vielleicht als Gelegenheit zum Ausprobieren ausgestalten, indem man den Leuten eine “Geld-zurück-Garantie” anbietet, falls sie wider Erwarten nicht zufrieden sind? Herzliche Grüsse, Holger

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      • Jasmin Weber

        Hallo Holger, dies wäre ebenfalls eine Möglichkeit.
        Eine weitere Möglichkeit wäre, den Dienst so anzubieten, dass man nach Erhalten der Tastatur darauf zurück greifen kann, falls man Hilfe benötigt bei der Installation und/oder es selbst nicht schafft, sozusagen als Zusatz.
        Beste Grüsse, Jasmin

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  • Great product and wish you all the best!

    If you need to provide audio format for any marketing there is a great website called http://www.naturalreader.com from Canada. This platform translates all text into audio format and is very easy to use.
    With the files you could then create QR Codes to reach out to the community without leaving your desk and having to invest lots of money.

    Hope this helps.

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      • so this has had me thinking most of the evening…..

        Maybe each device that is sent out comes with a sentence that must be read out or sang and saved as an audio file. All the audio files are sent back to one location and from this the audio data is made back into a song or some form of message. It would be best to choose a song given how quick it is that something can go viral.

        Only ideas.

        1+
      • Hi Marcel,

        it is a very very simple process converting the data. If you decide to use QR Codes to reach out to people no matter where they are in the World, do not let anybody inform you that this is an expensive process. It costs euros to get this done and can be highly effective in your cause.

        All the best and I will keep up to date with your progress.

        0
    • Marcel Rösch

      Liebe Mia
      Das ist eine tolle Frage. Die Tastatur soll als Zweitmarkt Senioren einen Mehrwert bieten. Die Problematik von trockener Haut, welche Probleme mit Touchscreens verursacht oder die Koordination von Aug zu Finger zu Treffsicherheit, sollte damit gelöst werden. Dadurch können sie weiterhin ihren Familienmitgliedern oder den Vereinskollegen/Innen schreiben. Dieser Markt ist aber noch nicht konkret angegangen worden.
      Herzlich, Marcel

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  • Giulia Langhi

    Hallo Marcel
    Sehr coole Idee! Mir gefällt die Farbkombination auf der Webseite gut. Ich fände es jedoch schön, wenn die Webseite noch ein Stück professioneller gestaltet werden würde. Ich wünsche viel Erfolg!

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    • Marcel Rösch

      Liebe Giulia
      Vielen Dank für das Kompliment. Das wird meiner Designerin gefallen:-)
      Du hast absolut Recht. Die HomePage ist noch eher eine Vereinsseite. Da sind wir dran. Per Mitte/Ende Juni sollte die neue Page fertig sein. Leider sind auch da Prozesse und viel Arbeit zu erledigen:-)
      Bin gespannt auf Dein FB Ende Juni.
      Liebe Grüsse
      Marcel

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  • Michael Ryser

    Hallo zusammen
    Meine Frage an euch ist, ob ihr auch auf Social Media aktiv seid (Instagram, TikTok, Facebook, etc.)?
    Und wie ihr auf diesen heisst.
    Danke für eure Antwort und ein schönes Wochenende.😊
    Gruss
    Michael

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  • Lukas Beer

    Hallo Marcel
    Wow! Eine super Idee. Ich finde es sehr schön zu sehen, wie du ein Produkt, welches eine sehr eingeschränkte Zielgruppe hat vermarktest und so vielen seheingeschränkten Personen das Leben enorm erleichtern kannst. Ich finde die Idee mit dem Einführungsworkshop sehr cool. So bekommt der User auf alle seine Fragen Antworten und kann das Produkt danach ohne Probleme benutzen. Eine Frage habe ich dennoch. Wo kann man das Produkt kaufen? Wird dies per Webseite aufgeschaltet?

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    • Marcel Rösch

      Ciao Lukas
      Vielen Dank für die positiven Worte. Freut mich, dass Du es eine tolle Idee findest. Den Workshop nehmen wir fix auf:-)
      Das Produkt wird am Anfang über den Webshop auf unserer Homepage http://www.help2type.ch verkauft. Später soll es auch beim Swisscom Onlineshop und einem der grossen Marktplayern der Schweiz erhältlich sein. International wollen wir es über Amazon, EBay und Alibaba verkaufen.
      Hättest Du noch einen weiteren Vorschlag dazu?
      Schöns Wkd und herzliche Grüsse
      Marcel

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