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Das Ziel dieses Wettbewerbes ist es, Menschen zu finden, die soziale Innovationen voranbringen wollen. Nach Abschluss der ersten Phase wurden 9  Teams ausgewählt, die eine Teilnahme an den Workshops gewonnen haben. Am Ende der Workshops, können 8 Teams um weitere Unterstützung pitchen. Der Gewinner der Pitch-Night erhält Unterstützung in Form von 100 Tagespässen für den Impact Hub. Damit geben wir dem Siegerteam die Möglichkeit, innerhalb der Impact Hub Community, weiter an der Idee zu arbeiten. Der Schweizerische Blindenverband vergibt ausserdem einen Sonderpreis, mit dem Ziel, die Entwicklung einer Idee voranzutreiben.

Samsung ist überzeugt, dass heutige neuen Technologien das Potential haben unsere Gesellschaft nachhaltig zu verbessern. Mit dieser Initiative unterstützt Samsung deshalb die Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele bis 2030 (SDG-Agenda 2030). Für die erste Ausführung des Wettbewerbs fokussieren wir uns dabei auf das SDG 10 - Ungleichheiten abbauen. Link: Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Samsung engagiert sich aktiv für die Sustainable Development Goals (SDGs) der UNO. Bei Solve for Tomorrow liegt der Schwerpunkt auf Ziel 10 der SDGs, bei dem es um den Abbau von Ungleichheiten zwischen und innerhalb von Ländern geht. Solve for Tomorrow soll dazu beitragen, Ungleichheiten in der Schweiz zu reduzieren, indem Barrieren abgebaut werden, die einzelnen Gruppen die Teilnahme am wirtschaftlichen und sozialen Leben erschweren. Dazu gehören unter anderem die folgenden Beispiele:

  • Lösungen für Blinde und Sehbehinderte (in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband)
  • Einsamkeit
  • Chancengleichheit für Frauen

Social Entrepreneurs suchen innovativ und pragmatisch Lösungen für soziale Probleme und setzen sich für deren langfristige Behebung und einen positiven Wertewandel in der Gesellschaft ein. Obwohl der Gewinn oder die Gewinnmaximierung dabei nicht im Vordergrund steht, verfolgen Social Entrepreneurs einen klar unternehmerischen Ansatz.

Wir orientieren uns an Valerie Hackers Kriterien von Social Entrepreneurship:

  1. Social Entrepreneurship hat das primäre Ziel der gemeinnützigen Wertschaffung, auf das die gesamte Organisation ausgerichtet ist.
  2. Innovation spielt eine bedeutende Rolle beim Erreichen eines gesellschaftlichen Ziels und dient der Lösung eines gesellschaftlichen Problems.
  3. Social Enterprises sind von unternehmerischen Leitprinzipien geprägt, die Gestalt in einem Geschäftsmodell finden.
  4. Das Vorhaben muss ökonomisch nachhaltig und selbst tragfähig sein. Die monetäre oder nichtmonetäre Finanzierungsstruktur muss so angelegt sein, dass der Fortbestand der Organisation unabhängig von Drittmitteln gewährleistet ist.

Mit einer Sozialen Innovation wird ein gesellschaftliches Problem / Herausforderung gelöst. Dabei können neue technologische Fortschritte eine wesentliche Rolle spielen. Es entstehen aber nicht automatisch neue soziale Innovationen. Die neue Technologie muss zuerst im Kontext des sozialen Problems eine konkrete erfolgreiche Anwendung finden und für einen bestimmten Markt relevant sein.

Unter gesellschaftliches Problem / Herausforderung verstehen wir zum Beispiel, dass nicht alle Menschen in die Arbeitswelt eingebunden werden können und nach wie vor nicht alle die gleichen Chancen haben in der Gesellschaft. Dass soziale Isolation zum Beispiel im Alter immer mehr zum Problem wird. Dass sich Menschen mit einer Sehbehinderung zum Teil im Alltag nicht zurecht finden können. Kurz: Überall wo Barrieren für eine Gruppe von Menschen bestehen, sich aktiv und umfänglich an der Gesellschaft zu beteiligen.

Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Personen, die in der Schweiz wohnhaft sind.

Du darfst mit oder ohne Idee mitmachen. Der Kick-Off und die Online-Phase helfen dir, Ideen zu generieren.

Ideen können sowohl von einer Einzelperson als auch von einer Gruppe eingereicht werden. Während dem Kick-Off und auch während der Online-Phase besteht die Möglichkeit, weitere Gruppenmitglieder zu finden. Wir empfehlen eine Gruppe von 2-4 Personen zu gründen, damit ihr euch gegenseitig unterstützen könnt.

Der Kick-Off ist dazu da, mehr über den Wettbewerb zu erfahren, die Experten dahinter kennen zu lernen, Fragen zu stellen und sich Gedanken zum Thema zu machen. Durch verschiedene Inputs erhält ihr einen noch besseren Einblick ins Social Entrepreneurship und lernt das Thema Soziale Innovationen genauer kennen. Während dem Kick-Off besteht dann auch die Möglichkeit Gruppen zu bilden, und gleich eure eigenen Projektideen auszuformulieren.

Vom 6.-25. September könnt ihr auf unserer Plattform eure Ideen eingegeben. Dafür schalten wir eine eigene Eingabemaske auf. Während der Online-Phase können Interessierte Feedbacks einbringen und für ihre Lieblingsprojekte stimmen. Damit dieser Austausch gelingt, sind alle Projektideen und Kommentare öffentlich einsehbar. Jedes Team wird von differencelab unterstützt, sich einen eigenen Unterstützerkreis aufzubauen. Das Abstimmungsresultat fliesst in die Entscheidung ein, welche Teams an den Workshops teilnehmen dürfen

Projektideen können bis am 25.09.2019, 24.00 Uhr online eingereicht werden. Später eingereichte Projektideen werden nicht berücksichtigt.

Die 16 Teams für die Workshop Phase werden Ende September bekannt gegeben.

Im Oktober und November bieten wir für die 16 ausgewählten Teams drei ganztägige Workshops an. Am Ende der drei Workshops sollten die Teams eine klare Vorstellung davon haben, wie sie zur Überwindung von Barrieren beitragen wollen – und ob ihr Lösungsansatz das Potenzial hat, durch die Gründung eines Startups umgesetzt zu werden.

Die Workshops finden im Abstand von drei Wochen statt und dauern jeweils einen ganzen Tag. Im Anschluss an jeden Workshop veröffentlichen die Teams ihre Zwischenresultate auf der Online-Plattform, damit sie sich gegenseitig Feedbacks geben können. Ausserdem erhalten die Teams Online-Feedbacks von den Solve for Tomorrow-Coaches.

Beim ersten Workshop (17.10.2019) steht das bessere Verständnis des gewählten Problems im Mittelpunkt, und es geht darum, die Bedürfnisse der Betroffenen besser zu verstehen. Beim zweiten Workshop (7.11.2019) werden erste Lösungsansätze entwickelt und als "Storyboard" festgehalten. Und beim abschliessenden dritten Workshop (28.11.2019) geht es dann darum, einen ersten simplen Prototyp zu entwickeln und das Grundgerüst für einen Pitch an der Pitch-Night (15.1.2020) festzuhalten.

Wir legen Wert auf das Potential der Idee (erwarteter Social Impact, Relevanz für die Zielgruppe), das Team dahinter und den Plan, wie die Idee umgesetzt werden soll. Die Eingabemaske ist so aufgebaut, dass ihr euch zu den verschiedenen Kriterien Gedanken machen müsst. Für die Qualifikation zur Pitch-Night werden wir die Kriterien ausweiten und die Workshop-Teilnehmer zeitgerecht informieren

Die Grundidee von Solve for Tomorrow besteht darin, dass es keinen Sinn macht, wenn jedes Startup das Rad für sich allein neu erfindet. Wir möchten daher eine Plattform zur Verfügung stellen, die es Unternehmensgründern einfach macht, von anderen Menschen konstruktive Anregungen zu erhalten. Und wir möchten, dass jedes Projekt Impulse von anderen Projekten aufgreifen kann.  Erfahrungsgemäss kommen Teams schneller voran, wenn sie Anregungen von anderen Teams aufgreifen.

Alle Informationen, die auf der Plattform veröffentlicht werden, sind öffentlich einsehbar - und könnten theoretisch „geklaut“ werden. Wer am Projektwettbewerb teilnehmen möchte, sollte sich dieser Tatsache bewusst sein. Wenn du bereits eine konkrete Lösungsidee hast, so empfehlen wir dir, auf der Plattform keine technischen Details zu veröffentlichen, und lediglich die Grundrisse deines Lösungsansatzes zu beschreiben. Wenn du dir unsicher bist, kannst du gern mit uns Kontakt aufnehmen (info@solvefortomorrow.ch). Darüber hinaus möchten wir auf den amerikanischen Startup-Guru Guy Kawasaki verweisen, der in seinem Buch „The Art of the Start“ darauf hinweist, das ihm aus jahrzehntelanger Arbeit im Silicon Valley kein einziger Fall bekannt ist, indem ein Unternehmen erfolgreich eine Startup-Idee geklaut hat.

Solve for Tomorrow ist eine globale Corporate Citizenship Initiative, mit welcher sich Samsung gesellschaftlich engagiert. Hierbei hat Samsung eine unterstützende Rolle und kein Interesse, die eingebrachten Ideen selber umzusetzen.
Mit dieser Initiative unterstützt Samsung die Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele bis 2030 (SDG-Agenda 2030). Für die erste Ausführung des Wettbewerbs fokussieren wir uns dabei auf das SDG 10 - Ungleichheiten abbauen. Link: Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.

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