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PointAndSee: Die Welt für Blinde lesbar Machen *** 2. Phase ***

Mit einer App werden wir ermöglichen, durch akkustisches Feedback jegliche Geräte mit Touchscreens (Ticketautomaten etc.) zu bedienen.

Die Barriere: In Gesprächen mit dem Sehbehindertenverband SBV haben wir erfahren, dass die Bedienung von Geräten mit Touchscreens (Ticketautomaten, Haushaltsgeräte etc) für Sehbehinderte eine der grössten Hürden im Alltag darstellt. Unsere App wird es Sehbehinderten ermöglichen, jegliche Touchscreens zu bedienen. Die Betroffenen: In der Schweiz gibt es gemäss dem SBV etwa 325'000 Sehbehinderte und 10’000 blinde Personen. Beliebige Geräte mit Touchscreens bedienen zu können, wird es ihnen erlauben, noch autonomer zu leben. Euer Team: Wir sind ein Team von Informatikstudenten der ETH Zürich und wollen unser technisches Wissen auf ein soziales Problem anwenden. Dafür greifen wir insbesondere auf Erfahrungen mit Bilderkennungssoftware zurück, die wir unter anderem als erstplatziertes Team im KI-Wettbewerb der International Supercomputing Conference gesammelt haben. Lukas Kapp-Schwoerer - Algorithmen, Projektkoordination (ETH, HSG) Leo von Kleist - App-Entwicklung, Marketing/PR (ETH) Andre Graubner - Machine Learning Research (ETH) Keiner unserer Teammitglieder ist selbst sehbehindert. Deshalb werden wir während der Entwicklung unserer Lösung in engem Kontakt mit den Betroffenen stehen und das Produkt ihrem Feedback nach anpassen. Euer Plan: Die Bedienung von Handys mit Touchscreen ist bei Apples iOS und Googles Android schon gut gelöst durch einen speziellen Modus für Sehbehinderte, bei dem akustisches Feedback gegeben wird. Solches akustisches Feedback fehlt aber bei vielen anderen Geräten (z.B. Ticketautomaten, Haushaltsgeräte). Da wir bei einer Demonstration beim SBV gesehen haben, wie gut Smartphones für Sehbehinderte bedienbar sind, wollen wir es ermöglichen, mithilfe eines Smartphones akustisches Feedback für Touchscreens auf anderen Geräten zu bekommen. Unser skalierbarer Ansatz dafür ist eine App, bei welcher der Nutzer die Kamera grob auf den zu bedienenden Touchscreen ausrichtet. Er lässt dann einen Finger über diesem Touchscreen schweben. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erkennt die App die Position der Fingerspitze und liest den darüber stehenden Text vor. Dies ermöglicht eine direkte Interaktion mit beliebigen Touchscreens. Fragen an die Community: Feedback von Sehbehinderten zur Praktikabilität und Benutzerfreundlichkeit unserer Lösung, sowie zu weiteren Einsatzmöglichkeiten von moderner Technologie (insbesondere Bilderkennung) für Barrieren im Alltag.

Resultate des Stakeholder-Mappings

Resultate der Strassenbefragung

Beschreibt bitte eure Persona

Fasst hier euer Onliness Statement zusammen

Fügt bitte ein Bild von eurem Lean Canvas ein


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Thanks for the support! 🙏🏼
Tolles Projekt! 💪
Hallo Luciano, danke für die ermutigenden Worte! Es ist in
Liebes PointAndSee Team Die Anzahl der Touchscreens nehmen i
Absolut, das ist auch ein weiterer Grund für uns an diesem
Ich denke ihr könnt hier einiges lernen das ihr im Studium
Hi Holger, da wir uns alle noch im Bachelor Studium befinden
Danke für die Erläuterung. Das sieht so aus als ob ihr hie
Danke für Dein positives Feedback! Die Entwicklung der KI u
Ich bin kein Sehbehinderter und kann das daher nicht aus der

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    1. Lukas Kapp-Schwoerer Autor/in des Beitrags

      Danke für Dein positives Feedback! Die Entwicklung der KI und der App machen wir selbst. Server-Ressourcen für das Training der KI stehen uns bereits zur Verfügung. Die App braucht keinen Serverzugang und die von uns gewählten Technologien sind lizenzfrei. Es fallen also nur die Kosten an, die App im App Store zu veröffentlichen. Diese Kosten wollen wir durch einen geringen Preis der App decken.

  1. Luciano Butera

    Liebes PointAndSee Team

    Die Anzahl der Touchscreens nehmen im Alltag eher zu und die Bedienung wird für Blinde und Sehbehinderte ohne Hilfsmittel schwierig bleiben. Eine App die Blinde uns Sehbehinderte unterstützt wäre sehr willkommen.

    Ich finde spannend, dass ihr technisches Wissen in einer nützlicher Anwendung umsetzen wollt. Dieser Ansatz birgt für eure Zielgruppe ein grosses potenzial. Wichtig ist, dass ihr euch Schritt für Schritt an das Ziel herantastet. Es ist auch gut, dass ihr das am Anfang noch als „Hobby-Projekt“ betreibt, denn hier werden einige technischen Grundlagen erarbeitet. Ich bin aber der Überzeugung, dass ein Hilfsmittel mit entsprechenden Eigenschaften durchaus auch finanziell tragbar ist.

    1. Leo.vonKleist

      Hallo Luciano,
      danke für die ermutigenden Worte! Es ist in der Tat so – die technischen Grundlagen die für die schnelle und akkurate Lokalisierung des Fingers und Verarbeitung des Textes benötigt werden sind nicht trivial. Deshalb sind wir beständig dabei den Prototypen zu verbessern und freuen uns darauf Dir bald unseren Fortschritt zu zeigen!