von  15 Kommentare

Lebensmittelabgabe 2.0 – die digitalisierte Lebensmittelabgabe

Eine online zugängliche karitative Lebensmittelabgabe für bedürftige Menschen in der ganzen Schweiz.

Die Barriere: Armut: Wir wollen mit diesem Vorhaben die Armut in der Schweiz um einen weiteren Schritt versuchen zu lindern, und betroffenen Menschen helfen, schweizweit Zugang zu haltbaren Lebensmitteln zu erhalten. Die Betroffenen: 2018 waren in der Schweiz 670’000 Personen direkt von Armut betroffen (rund 10% mehr als im Vorjahr). Euer Team:
  • Olivia Menzi, Gesamtverantwortung Konzeption & Projektleitung Unternehmerin und Beraterin für digitale Kommunikation, Prozessgestaltung und User Experience I Ausbildung als Polymechaniker, Studium als Interaktionsleiterin BA, Beraterin für Usability und User Education. 15 Jahre Erfahrung auf Agenturseite in Usability Consulting, Testing und Projektleitung
  • Andrea Brand, Produktion & Logistik, Social Franchising Beraterin für soziales Unternehmertum, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft I Ausbildung als Informatikerin, diverse Weiterbildungen im Bereich Sozialmanagement, umfangreiche Arbeits- und Projekterfahrung in den Bereichen Gastro, Logistik und IT von Sozialunternehmungen
  • Karin Friedli, Web, Marketing & Kommunikation Unternehmerin und Beraterin für Content Strategie & digitale Kommunikation, Ausbilderin & Redaktorin, Vorstandsmitglied TEDxZurich Corporate Publisher FH, Erwachsenenbildnerin SVEB I Über 10 Jahre Erfahrung auf Agenturseite in Beratung und Konzeption
Fehlende Kompetenzen:
  • Mitarbeiter von Gemeinden
  • Mitarbeiter von Sozialämtern
  • Lebensmitteltechnologe oder guter Kontakt zum Lebensmittelinspektorat
Euer Plan: Wir führen aktuell Gespräche mit karitativen Organisationen und suchen Zugang zu Gemeinden und Städten, um gemeinsam die Idee weiterzuentwickeln. Schlussendlich sind wir auf der Suche nach einer Startfinanzierung, die uns ermöglicht, einen Pilot zu starten, das Angebot auf dem Markt zu testen. Weiter suchen wir zusätzliche Kontakte zu Lebensmittelproduzenten. Mittelfristig ist der Aufbau einer sehr einfachen Website mit Bestellfunktionalität geplant, die nach einer positiven Pilotphase ausgebaut werden kann. Fragen an die Community: Wir suchen Kontakte zu Gemeinden und Kantonsstellen im Bereich Soziales, die gewillt sind, an dieser Idee mitzudenken. Kennt ihr weitere mögliche Ansprechpartner?

Resultate des Stakeholder-Mappings

Resultate der Strassenbefragung

Beschreibt bitte eure Persona

Fasst hier euer Onliness Statement zusammen

Fügt bitte ein Bild von eurem Lean Canvas ein


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    1. Olivia.Menzi Autor/in des Beitrags

      Danke Holger.
      Wir konnten die folgenden Schwächen im heutigen System identifizieren:
      – Die Agglomeration und ländliche Gebiete sind nur teilweise mit Abgabestellen erschlossen
      – Fehlende bzw. nicht erschwingliche öV Tickets verunmöglichen die Nutzung städtischer/zentraler Abgabestellen für Menschen von ausserhalb
      – Teilnahme an Tagesstrukturen (Arbeit, Weiterbildung,, Schule, …) erschweren oder verunmöglichen Abholungen, die tagsüber stattfinden.
      – Begrenzte Kapazitäten bei den Abgabestellen für Lebensmitteln
      – Viele Lebensmittelabgaben werden während der Schulferien nicht durchgeführt.
      – Als armutsbetroffene Person eine Lebenmittelabgabe aufzusuchen, ist mit einem Stigma behaftet.
      – Dasselbe gilt für den Schritt, sich bei den Behörden «als Sozialfall» zu melden. Zahlreiche Menschen versuchen, das zu vermeiden.

    2. Olivia.Menzi Autor/in des Beitrags

      Da ein weiterer Ausbau der stationären Abgabestellen mit einem grossen Personalaufwand/Aufwand von Freiwilligen geleistet werden müsste sehen wir eine Online Lösung als besser skalier- und ausbaubar für die ganze Schweiz. Unsere Idee soll die bestehenden Lösungen ergänzen und nicht ersetzen. Wir wissen, dass soziale Kontakte immer wichtig sind.

      1. Holger Hoffmann-Riem (Moderator)

        Das leuchtet ein. Ich kenne verschiedene Projekte, bei denen es um die Weiternutzung schnell verderblicher Lebensmittel geht. Mit euren „haltbaren“ Lebensmitteln ergibt sich natürlich eine andere Situatiion, da ist es kein KO-Kriterium, wenn die ein paar Tage per Post unterwegs sind. An was denkt ihr da konkret – Konserven?

        1. Olivia.Menzi Autor/in des Beitrags

          Genau, u.a. die von der Schweizer Tafel und Tischlein Deck dich unterstützen oder betrieben Abgabestellen geben auch Früchte, Gemüse und schneller verderbliches weiter. Halt sehr vieles was von den Grossverteilern kommt und da aufgrund von Daten aussortiert wird.

        2. Olivia.Menzi Autor/in des Beitrags

          Wir denken an «Grundnahrungsmittel» wie Reis, Nudeln, Bohnen, Linsen, Saucen, Suppen, Gemüse/Früchte-Konserven, Rösti, Zwieback, Knäckebrot, Mueslimischungen allgemein Trockenprodukte und Produkte in Dosen, Gläsern und Beuteln.
          Produkte die aus diversen Gründen aussortiert werden: alte Verpackungen, falsche Beschriftungen (falsche Sprache oder dergleichen), kurz vor mhd, saisonale Überproduktionen, unverkäufliche Produkte aus Promotionen, …

          1. Holger Hoffmann-Riem (Moderator)

            Das ist natürlich dann ein ganz anderer Ansatz als bei Schweizer Tafel – es spielt keine grosse Rolle, ob die Ware in 2 Stunden oder in 2 Wochen beim Empfänger ist (ausser es ist Soforthilfe), und ihr könnt ziemlich grosse Mengen in ein Paket bündeln, was die Versandkosten tief hält. Zu prüfen wäre z.B. ob euch die Corporate Social Responsibility-Abteilung der Post helfen könnte, dass ihr zu günstigen Versandkosten versenden könnt.

          2. Olivia.Menzi Autor/in des Beitrags

            Das sind Menschen am und unter dem Existenzminimum. Die Lösung wäre als Webshop angedacht und nicht als App. Also via Handy und Desktop erreichbar. Weiter wäre eine Zusammenarbeit mit z.b sozialen Diensten, anderen karitativen Organisationen (z.b solche die mehr Nachfrage wie Angebot haben) wünschenswert. Barrieren sind vermutlich das Vertrauen seine Daten anzugeben.

        3. Olivia.Menzi Autor/in des Beitrags

          Wir sehen die Möglichkeit von Soforthilfepaketen die direkt bestellt werden können oder auch via Gemeinden/Sozialhilfestellen ausgelöst werden sollen. Und später einen Online Shop zum individuellen bestellen der haltbaren Lebensmittel.

    1. Olivia.Menzi Autor/in des Beitrags

      Danke Sabrina. Ja, wir kennen grassrooted, einerseits von gemeinsamen Aktivitäten wie z.b. dem Foodsave Tag an der Food Zürich. Und ja sicher auch einer der Anküpfungspunkte für später da sie eigentlich hauptsächlich mich frischer Ware handeln.
      Weiter haben wir während unserer Recherche auch viele Foodsave Inititativen zusammengetragen und hier veröffentlicht: https://mehralszwei.ch/frischwaren/ es gibt viel spannendes was sich schon bewegt.